Podiumsdiskussionen

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Podiumsdiskussionen ·

Donnerstag,

18. Juni 2026

Eintritt frei, begrenzte Teilnehmerzahl

Kunst für Gesundheit & Well-Being

16:00–16:45 Uhr

Dieses Panel zeigt auf, wie künstlerische Praxis psychische Gesundheit, emotionale Stabilität und gesellschaftliches Wohlbefinden fördern kann. Dabei werden persönliche Erfahrungen aus der Living Museum Praxis mit Forschung, öffentlichem Diskurs und internationalen Arts-&-Health-Strategien in Beziehung gesetzt.

Mit der Teilnahme von:
Isabelle Wachsmuth — Art Impact for Health, WHO
Angela Samata DLBeraterin für Kunst und psychische Gesundheit, Royal Foundation of The Prince & Princess of Wales
Dr. Rose Ehemann — Gründerin und Präsidentin der Living Museum Society
Living Museum Artist

Moderation:
Stephan LendiReferent & Moderator

Social Arts für psychische Gesundheit: Über Projekte hinaus zu kollaborativen Systemen

17:15–18:00 Uhr

Dieses Panel zeigt, wie offene Ateliers und gemeinnützige Initiativen Räume der Unterstützung, Zugehörigkeit und Teilhabe schaffen können. Im Fokus stehen dabei sektorübergreifende Zusammenarbeit und nachhaltige Strukturen als wichtige Ergänzung zu klinischen Kontexten.

Mit der Teilnahme von:
Thomas Först — Beisheim Stiftung
Rémy Barbe — Leiter der stationären Abteilung, SPEA – Universitätsspitäler Genf
Lilly Manger — Gründerin, Living Museum Basel; Pflegeleiterin, Psychiatrische Spitex Sunneschyn

Moderation:
Stephan LendiReferent & Moderator

Freitag,

19. Juni 2026

Eintritt frei, begrenzte Teilnehmerzahl

Historische Perspektiven und das Erbe der Avantgarde: Künstler:innen mit Beeinträchtigungen im Kanon und darüber hinaus

16:00–16:45 Uhr

Dieses Panel beleuchtet, wie progressive zeitgenössische Studio-Praktiken in größere historische Zusammenhänge eingebettet sind. Es spannt einen Bogen von europäischen Ateliermodellen und der Prinzhorn-Sammlung bis zu konzeptuellen Kunstbewegungen in New York und darüber hinaus. Im Mittelpunkt steht, Künstler:innen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen als wichtigen Teil dieser Kunstgeschichten sichtbar zu machen und ihre künstlerische Stärke und Bedeutung hervorzuheben. Zugleich zeigt das Panel, wie wesentlich ihr Beitrag zur zeitgenössischen Kunst ist.

Mit der Teilnahme von:
Clea Massiani – Doktorandin, Zeitgenössische Kunst, Autodidaktische Kunst und Behindertenstudien, University of Maryland
Dr. Mitra Reyhani Ghadim – Direktorin des Living Museum New York, Creedmoor Psychiatric Center
David Fierman – Gründer, Open Invitational & Fierman Gallery
Sunny A. Smith – Geschäftsführerin, Creativity Growth Art Center

Moderation:
Juno WelaKunsthistorikerin, Autorin und Kuratorin

Künstler mit Beeinträchtigungen, unterstützende Ateliers und kulturelle Anerkennung

17:15–18:00 Uhr

Dieses Panel zeigt, wie inklusive Studios und offene Kunsträume Künstler:innen mit Beeinträchtigungen dabei unterstützen, ihre künstlerische Praxis zu entfalten, sichtbarer zu werden und stärker am zeitgenössischen Kulturleben teilzuhaben. Es macht deutlich, wie Zusammenarbeit und Austausch künstlerische Entwicklungen fördern und neue Räume für Anerkennung, Vernetzung und Mitgestaltung öffnen können.

Mit der Teilnahme von:
Amy Sharp – Leiterin, Community Access Art Collective
Paigie Wery – Leiterin, Tierra del Sol Gallery
Anthony Marcellini – Gründer und Programmleiter, Progressive Art Studio Collective (PASC)
Dr. Nicole Ottiger – Kunstpsychotherapeutin (MA) / Vorstandsmitglied, Living Museum Society

Moderation:
Juno Wela —Kunsthistorikerin, Autorin und Kuratorin