Living Museum Society
weltweitDie Living Museum Society, Veranstalterin des LIVING MUSEUM X OPEN INVITATIONAL in Basel, ist eine in der Schweiz ansässige gemeinnützige Organisation, die durch inklusive Kunsträume für Menschen mit psychischen Herausforderungen Gemeinschaften der Fürsorge und Kreativität fördert. Verwurzelt in der Living-Museum-Bewegung, die 1983 im Psychiatric Center Queens in New York begann und 2016 von der WHO als wegweisendes Modell für die psychische Gesundheit in der Gemeinschaft anerkannt wurde, unterstützt die Society die Entwicklung offener, zugänglicher und Kunst-und Kulturräume.
Das erste europäische Living Museum wurde 2002 in Wil SG in der Schweiz gegründet. In den darauffolgenden Jahren entstanden weitere Standorte in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Spanien und Österreich. Getragen von einer starken Beteiligung von Menschen mit gelebter Erfahrung, dem Prinzip des offenen Ateliers und einem niederschwelligen Zugang, umfasst das Netzwerk heute 34 lokale Initiativen in 13 Ländern. Von der Schweiz aus koordiniert, stärkt und erweitert es seine internationale Kunstbewegung kontinuierlich.
Community Access Art Collective
New York – USACommunity Access Art Collective ist ein progressives Atelierprogramm in New York für Künstler:innen mit eigener Erfahrung im Umgang mit psychischen Erkrankungen, die ihre künstlerische Praxis engagiert weiterverfolgen. Als Teil von Community Access unterstützt das Kollektiv Künstler:innen, die in einer Vielzahl unterschiedlicher Medien arbeiten, und schafft zugleich einen Raum für gegenseitige Unterstützung, künstlerisches Experimentieren und professionelle Weiterentwicklung. Die Mitglieder arbeiten sowohl eigenständig als auch kollaborativ, übernehmen gemeinsam Verantwortung im Studio, wirken an Workshops und öffentlichen Programmen mit und entwickeln Wege, ihre Arbeiten auszustellen und zu verkaufen. Die Praxis des Kollektivs gründet gleichermaßen auf künstlerischer Autonomie, kollegialem Austausch und kultureller Teilhabe in der Gemeinschaft.
Creative Growth
OAKLAND, Kalifornien – USACreative Growth wurde Anfang der 1970er Jahre in Oakland gegründet und ist ein wegweisendes gemeinnütziges Art Center, das sich für die Inklusion von Künstlern mit kognitiven Beeinträchtigungen in die zeitgenössische Kunst einsetzt. Durch ein unterstützendes Atelierumfeld, die Vertretung in Galerien und kontinuierliche berufliche Weiterentwicklung hat die Organisation eine wegweisende Rolle dabei gespielt, die Anerkennung von Kunst von Menschen mit Behinderungen im breiteren kulturellen Umfeld zu fördern. Verwurzelt in langjähriger künstlerischer Praxis und Gemeinschaft ist Creative Growth zu einem international einflussreichen Vorbild für progressive Atelierarbeit geworden und setzt sich für Künstler:innen ein, deren Werke in Ausstellungen, Sammlungen und öffentlichen Diskussionen gleichermaßen präsent sind.
Creahm
Freiburg – SchweizCreahm Fribourg ist ein gemeinnütziges Atelier in Freiburg, das Künstler*innen mit Behinderungen die Möglichkeit bietet, in einem beständigen Atelierumfeld eigene, individuelle Werke zu schaffen und zu entwickeln. Es wurde 1998 vom Freiburger Künstler Ivo Vonlanthen gegründet und orientiert sich an einem belgischen Modell, das Ende der 1970er Jahre von Luc Boulangé, einem Künstler aus Lüttich, ins Leben gerufen wurde. Das Atelier wird von professionellen Künstlern geleitet, die ihre Erfahrungen weitergeben und gleichzeitig eine künstlerische Praxis fördern, die von Autonomie, Experimentierfreude und einzigartigem Ausdruck geprägt ist.
Studio Route 29
Frenchtown, New Jersey – USAStudio Route 29 ist ein progressives Kunststudio und ein Community Center in Frenchtown, New Jersey, das die künstlerischen Practices und Perspektiven von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in den Mittelpunkt stellt. Seine Arbeit verbindet künstlerische Praxis, Inklusion und öffentliche Teilhabe und stärkt Künstler:innen in einem lebendigen und sozial vernetzten Umfeld. Neben dem Atelierprogramm entwickelt Studio Route 29 Ausstellungen und Projekte, die seine Künstler:innen mit einem breiteren Publikum und mit Kontexten zeitgenössischer Kunst in Verbindung bringen. Auf diese Weise schafft das Studio wichtige Sichtbarkeit für die Künstler:innen und fördert zugleich eine Kultur des Spiels, des Austauschs und der kreativen Zugehörigkeit.
Progressive Art Studio Collective (PASC)
Detroit, MI – USADas Progressive Art Studio Collective (PASC) ist das erste progressive Atelier- und Ausstellungsprogramm in Detroit und Wayne County, das sich der Förderung von Künstlern mit kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen widmet. Das 2021 ins Leben gerufene PASC bietet professionellen Zugang zu Ateliers, Ausstellungsmöglichkeiten und karriereorientierte Unterstützung für Künstler:innen, die sich eine eigenständige Praxis in Kunst und Design aufbauen. PASC ist in Ateliers in Detroit, Southgate und Westland tätig und arbeitet jede Woche mit einer großen und wachsenden Gemeinschaft von Künstlern zusammen. Sein Modell basiert auf dem Ethos der progressiven Atelierbewegung: Künstler:innen dabei zu unterstützen, nachhaltige, sichtbare und selbstbestimmte Wege in der zeitgenössischen Kunst aufzubauen.
Galerie Tierra del Sol
LOS ANGELES – USADie Tierra del Sol Gallery mit Sitz in West Hollywood ist Teil der Tierra del Sol Foundation und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstler:innen mit kognitiven Beeinträchtigungen durch eine professionelle Karriere in der Kunst zu fördern. Durch ganzjährige Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen integriert die Galerie ihre Künstler:innen in die breitere kreative Gemeinschaft von Los Angeles und darüber hinaus. Mit einem starken kuratorischen Fokus und einem aktiven Ausstellungsprogramm schafft die Tierra del Sol Gallery eine Plattform, auf der Künstler:innen nachhaltige Sichtbarkeit und Anerkennung erlangen und gleichzeitig das Publikum für ein umfassenderes Verständnis von zeitgenössischer Kunst und Inklusion sensibilisieren.
Programm
·
Programm ·